Cavaletti-Training Teil 2

In Teil 1 erfährst Du alles über Cavaletti und was Du dafür benötigst.

Durchführung:

Zu Anfang soll der Hund über die Hürden steigen (und weder hüpfen, noch rennen). Dafür müssen die Hürden niedrig gestellt sein und Deine Fellnase angeleint mit einem Leckerlie darüber geführt werden. Zunächst reichen 4-6 hintereinander liegende Stangen. Der Abstand ist nicht einfach festzustellen, denn jeder Hundekörper und deren Beine sind unterschiedlich lang. Lege die Hürden nur so weit voneinander entfernt, dass Dein Hund bequem drüber gehen kann (messbar anhand „halben Rückenlänge“). Zu dicht positioniert, erkennt man daran, dass der Hund mit seinen Hinterläufen die Stangen runterwirft.

Anfangs muss man bisschen rum experimentieren. Generell kann man aber alle 3 Gangarten „Schritt, Trab, Galopp“ trainieren.

 

Wichtig: Hürde niedrig halten und ideale Abstände, sodass weder gesprungen, noch die Hürden umgestoßen werden.

Das Cavaletti Training kann gesteigert werden von Geschwindigkeit, Bodenbeschaffenheit, Hürdenabstand, Höhe der Hürden und somit auch die Leistungsfähigkeit unseres Vierbeiners.

Toller Tipp:

Cavaletti über die Beine!!! Sorgt für Spaß, Beweglichkeit und Muskeltraining. Ganz toll zwischendurch als Aufwärmübung oder Trick zu meistern. Dazu setzt Du dich auf den Boden und deine Beine bilden ein „V“. Deinen Hund führst du nun mit Leckerlie über Deine Beine. Auch hier gilt wieder: Nicht springen.

 

Probiere es doch mal aus. Aller Anfang ist schwer und überfordere bitte Deinen Hund nicht zu schnell. Kleine Schritte führen auch zum Ziel.

 

Cavaletti biete ich ebenso in der physiotherapeutischen Behandlung an, vorallem wenn Dein Hund Lahmheit oder Beschwerden im Gangbild zeigt.

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